Wieder ist eine neue Art ist in der Region, über deren Auftreten wir uns leider nicht erfreuen können. In der Stadt Bern wurde eine Population des Japankäfers nachgewiesen. Diese invasive und gebietsfremde Käferart ernährt sich von über 400 Pflanzenarten und kann grosse Schäden an (Obst-) Bäumen, Reben, Gemüse und Mais, Sträuchern, Zierpflanzen sowie Rasen- und Wiesenflächen verursachen. Der Japankäfer zählt in der Schweiz zu den Quarantäneorganismen und ist melde- und bekämpfungspflichtig. Deshalb gelten für den Befallsherd und die angrenzende Pufferzone verbindliche Massnahmen (vgl. Link zur Medienmitteilung des Kantons Bern vom 5. August 2026).
Das Gemeindegebiet der Gemeinde Muri bei Bern und Teile von Rüfenacht und Allmendingen liegen innerhalb der Pufferzone. Die verfügten Massnahmen gelten ab sofort für alle im betroffenen Gebiet.
Die Massnahmen in der Pufferzone betreffen den Transport, die Lagerung und Entsorgung von frischem Pflanzenmaterial (Grüngut) und den Transport und das Inverkehrbringen von Pflanzen mit Wurzeln in Erde oder Substrat (auch in Töpfen). Ab sofort und bis zum 30. September 2026 darf kein frisches Pflanzenmaterial aus der Pufferzone herausgeführt werden. Daher empfiehlt die Gemeinde, frisches Pflanzenmaterial über die öffentliche Grünabfuhr zu entsorgen, da so für einen sicheren Transport gesorgt ist.
Sollte jemand sogar einen Japankäfer sichten, ist der Fund sofort der zuständigen Stelle des Kantons zu melden.

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